Die Wohnung entrümpeln, neue Ordnung schaffen und das Neue genießen
Alle wünschen wir uns mehr Zeit. Weniger Stressmomente, welche an unseren Kräften zerren.
Im Alltag alles unter einen Hut zu bekommen, ist stetig eine kleine Herausforderung. Vorrangig Menschen mit Vollzeitjobs und flexiblen Arbeitszeiten stehen immens unter Strom. Neben dem Job ist es noch Aufgabe, sich um den Haushalt zu kümmern, Termine zu vereinbaren und ebenfalls seine Familie und Freunde nicht zu vernachlässigen.
Beinahe jedem ist wohl folgender Satz bekannt: An meinem freien Tag habe ich endlich einmal Zeit, mich um meine Wohnung und den Haushalt zu kümmern. (So weit ist es also schon gekommen?!)
Dieser Ratgeber-Artikel soll einen kleinen Überblick schaffen. Aufzeigen, wie viele unnötige Güter wir eigentlich besitzen. Welchen Erfolg wir erzielen können, wenn wir uns von unnötigem Ballast zu trennen beginnen.

1. Besitz und Gebrauch
Betreten Sie jeden Raum in Ihrer Wohnung. Schauen Sie zu Beginn oberflächlich und schlussendlich in Schränke und die kleinsten Ecken hinein.
Gerade auf Regalen und Tischen sind es die Dekorationsartikel, welche den gewissen Flair in das Haus bringen sollen. Diese sind hübsch anzusehen, doch sind sie auch von großem Nutzen? Der Blick darauf ist eher flüchtig. Intensiv beschäftigen Sie sich damit, wenn Sie es in die Hand nehmen, um es selbst und den Platz, auf dem es steht, abzustauben.
In den Schränken herrscht heutzutage nicht mehr die Ordnung, sondern vielmehr das pure Chaos. Sie beginnen Gegenstände, welche Sie selten benötigen, regelrecht darin zu bunkern. Wird etwas Bestimmtes gesucht, beginnen Sie in den Schubfächern zu wühlen und suchen.
Nehmen Sie sich Zeit, um zu inspizieren und denken Sie intensiv darüber nach, was Sie von Ihren Besitztümern wirklich gebrauchen können.
2. Raum für Raum
Haben Sie sich dafür entschieden, sich von unnützem Kram zu erleichtern, gehen Sie systematisch vor. Querbeet vom Badezimmer in die Küche und das Wohnzimmer zu gehen und dort rasch Gegenstände zu entfernen, geht auf Dauer nicht gut. Beginnen Sie in einem Wohnraum und machen Ihre Arbeit dort komplett. Nehmen Sie sich genügend Kartons zur Hand und stellen diese bereit. Möchten Sie diese unterteilen, dann beschriften Sie sie mit einem dicken schwarzen Stift. Benennungen könnten beispielsweise sein: Müll, Spende zum Verschenken und Reparatur.
Sind nötige Vorbereitungen getroffen, können Sie rasch mit dem Ausmisten beginnen.
Arbeiten Sie sich von den Oberflächen zu den Inhalten der Schränke vor. Ist die Wahl für jenes Stück getroffen, dann ab damit in den passenden Karton. Das Entmüllen wird Teil um Teil mehr Enthusiasmus in Ihnen auslösen. Platz schaffen befreit nicht nur die Räume von Unnötigem, sondern ebenfalls ihre Seele von Ballast.
Wichtig ist, dass Sie die Inhalte Ihrer Entrümpelung alsbald aus der Wohnung entfernen. Die Kartons nicht lange aufbewahren, sondern schnellstmöglich nach betitelter Aufschrift verteilen!
3. Putzaktion starten und neue Anordnungen schaffen
Wischen Sie jenen geleerten Platz zeitgleich mit ab oder aus. Kombinieren Sie das Ausmisten Ihrer vier Wände mit einem kleinen Frühjahrsputz. So haben Sie eine Räumlichkeit in Perfektion abgeschlossen.
Sind die beschrifteten Kartonagen befüllt worden, bleibt als Überbleibsel jenes, was Sie wirklich benötigen. Nun müssen Sie nicht zwangsweise alles wieder an den alten Ort zurückstellen. Weisen Sie Küchenutensilien oder Unterlagen einen neuen Platz zu. Unterlagen besitzen eine hohe Priorität und sollten deshalb in greifbarer Nähe sein. Überlegen Sie sich, welche diversen Utensilien Sie täglich benötigen oder womöglich nur einmal im Monat. Dies erleichtert es Ihnen, einem wiederkehrenden Chaos weitreichend zu entgehen. Es sollte von nun an alles einen festen Standort haben. Sie sollen nicht mehr beginnen müssen, nach etwas zu suchen.
4. Unbenötigtest und aussortiertes weggeben
Gebrauchtes und damit auch besonders alte Möbel erfreuen sich steigender Beliebtheit, sie werden sehr gerne auf Flomärkten oder bei Kleinanzeigen-Seiten im Internet angeboten und gerne gekauft. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um sehr alte bzw. hunderte Jahre alte Möbel und Einrichtungsgegenstände handeln. Der „Vintage Style“ oder Retro ist sehr gefragt. Machen Sie doch Ihre ausgemusterten Möbelstücke und oder Einrichtungsgegenstände zu Geld, auch bei einem niedriegen Preis ist es immer noch besser, die Gegenstände einfach zu entsorgen, als wenn sich noch jemand sehr darüber freut, dem Möbl möglichweise ein neues Leben mittels neuem Anstrich einhaucht. Was ist besser für die Umwelt?
6. Wechsel der Situation genießen
Sie waren fleißig und haben Ihre Wohnung wieder auf Vordermann gebracht. Mitunter haben Sie damit begonnen, sich gleichzeitig eine neue Lebensphilosophie anzueignen. Sie sind auf dem Weg zu einem minimalistischem Lebensstil und dieser hält allerlei Vorteile für Sie bereit.
Genießen Sie Ihre neue Errungenschaft. Sie haben sich von Altlasten befreit, mehr Freiheit für sich selbst gewonnen und Ordnung in Ihrem Zuhause geschaffen.
Möchten Sie langfristig von diesem Gefühl profitieren, dann bleiben Sie eisern dabei. Zählen Sie sich die vielen Möglichkeiten auf, welche Ihnen Minimalismus bieten kann. Sie behalten stets den Überblick über Ihre Besitztümer, haben mehr Zeit und können sehr viel Geld sparen. Befassen Sie sich mit diesem Thema detailliert, werden Sie wieder wissen, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind und vor allem einen hohen Wert besitzen.